Neue Hochkaräter: Melvins, Tocotronic, Frank Turner, Dirk Stermann u.v.m.

Wir freuen uns auf tolle neue Headliner für den Festivalsommer in Feldkirch: Peter Cat Recording Co., Melvins, Frank Turner und Tocotronic sind als neue Headliner bestätigt! Damit erweitert das Poolbar Festival seine aufregende Mischung aus internationalen Kultbands und musikalischen Grenzgängern.

Frische Headliner

Tocotronic zählen seit Jahrzehnten zu den prägendsten deutschsprachigen Bands der sogenannten Hamburger Schule, ihre politischen Statements und philosophischen Reflexionen sind bis heute unerlässlich – auch auf ihrem aktuellen Album „Golden Years“, mit dem sie die Reichenfeldwiese zum Leuchten bringen. Frank Turner hat kürzlich seine unglaubliche 3.000. Liveshow gespielt und ein Ende ist nicht in Sicht. Mit zehn Studioalben im Gepäck bringt der 43-jährige Brite seinen mitreißenden Mix aus Punk, Rock und Folk auf die Bühne.

Als absolutes Highlight darf man die legendären Melvins bezeichnen: King Buzzo und Band werden Halle mit einer Mischung aus Grunge, Punk, Doom und Metal zum Beben bringen. Mit ihrem sage und schreibe 27. Studioalbum („Tarantula Heart“) reisen sie nach Feldkirch an. Indische Bands westlicher Prägung sind in unseren Breitengraden selten: Peter Cat Recording Co. aus Neu-Delhi füllen mit ihrer einzigartigen nostalgischen Pop-Atmo mittlerweile auch in den Metropolen Europas die Hallen.

Late Night Acts im Pool und weitere Supportacts

Auch das Late-Night-Programm verspricht außergewöhnliche Nächte in der Montfortstadt: Bei freiem Eintritt sorgen Gigi Blow Cooperation, Pick a Piper (das Projekt des Caribou-Drummers) und UH!-Batman & The Mighty Antiheroes für unvergessliche Club-Momente im Pool des Alten Hallenbads.

Starke Supportacts aus Österreich bereichern das Line-up ebenfalls, beispielsweise katyadotcom, die das Konzert von Milky Chance eröffnet, oder Kimyan Law, der Drum’n’Bass mit afrikanischen und asiatischen Harmonien verbindet (Support für Camo & Krooked).

Das Bühnenprogramm und Tagebuchslam

Doch das Poolbar Festival wäre nicht dasselbe ohne das abwechslungsreiche Kleinkunst- und Kabarettprogramm: Besucher:innen dürfen sich auf hochkarätige Künstler:innen wie Christina Kiesler und Dirk Stermann freuen. Stermann präsentiert mit „ZUSAMMENBRAUT“ sein erstes und prämiertes Soloprogramm, während Kiesler mit „NACHSPIELZEIT“ den Kabarettpreis 2024 in der Kategorie Förderpreis abräumte.

Bereits ein Klassiker beim Poolbar Festival ist dagegen der Tagebuchslam mit Diana Köhle – eine peinlich-lustige Zeitreise in die Abgründe der eigenen und fremden Pubertät. Wer Originaltagebücher zuhause hat und Lust hat, mitzumachen, kann sich bei diana@tagebuchslam.at anmelden. Zusätzlich wartet in den Festivalwochen wieder jeden Mittwoch das beliebte Poolquiz – sämtliche Termine finden sich hier → poolbar.at.

Neues Erscheinungsbild – ein Wechselbad der Gefühle

Beim Poolbar Generator wird die gestalterische Basis für den Festivalsommer gelegt. Nach intensiven Workshops, kollektiver Arbeit im Labor und wertvollen Inputs des Grafikdesigners Michael Marte kann sich das Ergebnis heuer mehr als nur sehen lassen.

Das Erscheinungsbild des Poolbar Festivals 2025 übersetzt das Leitmotiv „Wechselbad der Gefühle“ in eine eigenständige, medienübergreifende Bildsprache. Flächige, variabel gesetzte Typografie trifft auf rhythmische Farbverläufe, die an Klangwellen, Tonspuren oder Spektrogramme erinnern. So entsteht ein visuelles Spannungsfeld zwischen Ruhe und Bewegung, Ordnung und Irritation. Zentrale Gestaltungselemente sind dynamische Verläufe, die wie musikalische Tracks in Bewegung wirken. Die klare, kantige Groteskschrift Gravity von ABC Dinamo sorgt für Struktur und Rhythmus. Diese Gegensätze erzeugen einen visuellen Sog, der Konzentration und Ekstase, Introversion und Extraversion zugleich spürbar macht. Das Konzept folgt Prinzipien der Wahrnehmungspsychologie: Rhythmus, Repetition und gezielte Irritation erhöhen die Aufmerksamkeit und schaffen Wiedererkennbarkeit. Das Erscheinungsbild ist ein „visueller Ohrwurm“ – prägnant, eigenständig und mit starker Breitenwirkung.

Pop-Up-Lesung: Literaturlabor

Von der Hyperhydrohoffnung zum Blauplan für die Zukunft: Das Literaturlabor des diesjährigen Poolbar Generators ist in gedankliche und sprachliche Wolken abgetaucht und hat spielerisch verträumte Texte für das Festival entworfen. Präsentiert werden diese im Sommer nicht nur auf dem gesamten Festivalgelände, sondern auch in einer hübschen kleinen Publikation. Einen Einblick in den kreativen Prozess und das Zine geben die Labor-Teilnehmenden bei einer Pop-Up-Lesung während des Festivals.